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Blicke hinter die Kulissen des Sololaufs und erfahre mehr über unsere Initiative.

Über den Sololauf

Der Sololauf wurde als ursprünglich einmaliges Projekt in Göttingen im Jahr 2020, dem ersten Jahr der globalen Corona Pandemie, von Steffen Baumbach und seinem Verein "Jedes Training Zählt e.V." initiiert. Nicht alles lief wie geplant, doch am Ende des ersten Sololaufs stand eine tolle Spendensumme von über 17.000 € für krebskranke Kinder und der Entschluss, entgegen des ursprünglichen Plans, noch weitere Sololäufe zu veranstalten.

So fand im darauffolgenden Jahr 2021 der Sololauf zum zweiten Mal statt. Neu in diesem Jahr war, dass der Sololauf nicht nur in Göttingen, sondern auch in Mainz in Zusammenarbeit mit dem "Förderverein für Tumor-u. Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz" durchgeführt wurde. Mehr als 2.000 Sportlerinnen und Sportler meldeten sich für den Sololauf 2021 an und spendeten fast 30.000 € an die Fördervereine in Mainz und Göttingen.

Nach dem überwältigenden Erfolg im Jahr 2021 wächst der Sololauf 2022 um eine weitere Stadt: Kassel. Somit werden in diesem Jahr Sportlerinnen und Sportler in drei deutschen Großstädten »Alleine und trotzdem gemeinsam« für krebskranke Kinder aktiv.

Die Geschichte hinter Jedes Training Zählt

Der 4. Oktober 2010 ist der traurigste Tag im Leben von Steffen Baumbach. Denn an diesem Montag starb seine damals gerade einmal fünf Jahre alte Nichte Anneke an einem Gehirntumor. Steffen hatte gemeinsam mit seiner Schwester Nicole, ihrem Ehemann und der gesamten Familie bis zuletzt an die Hoffnung geglaubt, Anneke könne den Kampf gegen den Krebs gewinnen. Vor allem das Elternhaus für krebskranke Kinder in Mainz, das Anneke’s Eltern während ihrer Krankenhausaufenthalte nicht nur als Schlafstätte sondern auch als Rückzugsort nutzten um die Trauer über die teuflische Krankheit so gut wie irgendwie möglich verarbeiten zu können, war ein wichtiger Anlaufort der Familie Baumbach. Auch nach dem Tod von Anneke finden Eltern und Schwester von Anneke Trost in der Einrichtung.

Im September 2013, als sich Annekes Todestag zum dritten Mal näherte, reifte in Steffen Baumbach langsam aber sicher eine Idee: die Trauer über den Verlust in etwas Positives umzusetzen. Der Vater von zwei Söhnen, der mehrfach pro Woche Schwimmen, Radfahren und Laufen trainiert, wollte pro Trainingseinheit etwas für diejenigen tun, die sich aktuell oder auch künftig mit dem Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs bei Kindern auseinandersetzen müssen. Zahlreiche Gespräche mit Trainingspartnern, Bekannten und Freunden folgten – darunter sehr viele Eltern. Einheitlicher Tenor der Diskussionen: „Der Sport ist gut für unsere eigene Gesundheit. Warum sollen wir nicht etwas Gutes für die Allgemeinheit tun? Und wir damit auch noch helfen können!“: Die Kampagne „jedestrainingzählt“ war geboren.

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